Wenn der Schlaf nicht kommen mag

Lust auf ein kleines Experiment! Dann geben Sie in Google doch mal die drei Wörter „Warum bin ich…“ ein. Ich wollte es auch nicht glauben, aber Google vervollständigt an den oberen Rängen zu: „Warum bin ich immer müde?“ Das bedeutet nichts anderes, als dass viele Menschen müde in den Tag starten und das gerne verändern wollen.

Ich will ehrlich sein, ich bin nicht selbst auf die Idee gekommen, sondern das stand in der Einleitung, „Die Schlafrevolution“ von Arianna Huffington.

Schlaf – reine Zeitverschwendung

Da gibt es die eine Gruppe, die Schlaf für Luxus oder für verlorene Zeit hält. All die Berge von Aufgaben, die am Tag keinen Platz gefunden haben, werden eben in den Nachtstunden erledigt. Natürlich kann man das mal machen und vielleicht ist es auch mal nötig. Wir haben alle schon mal vor einem Abgabetermin eine Nachtschicht eingelegt. Das muss die Ausnahme bleiben. Es ist nicht gesund, die Schlafzeit immer mehr zu kürzen und es schadet Ihrem Gehirn mehr als Sie sich vorstellen. Auch wenn bekannte Persönlichkeiten sich rühmen, sie kommen mit 4 -5 Stunden Schlaf aus. Nur eine ganz kleine Gruppe von Menschen kommt mit wenig Schlaf gut zurecht – die sog. Kurzschläfer. Tatsächlich sind nur ein Prozent der Bevölkerung echte Kurzschläfer. Kurzschläfer kommen mit wenig Schlaf aus, ohne negative Folgen zu erleiden.

 

Gehören Sie wirklich zu den Kurzschläfern oder haben Sie sich vielmehr an den kurzen Schlaf gewöhnt und auch an die negativen Folgeerscheinungen?

In unserer Leistungsgesellschaft werden die Menschen, die wenig schlafen und viel arbeiten, auf ein Siegertreppchen gestellt. Unsere Arbeitskultur glorifiziert geradezu die Schlaflosigkeit. Das kann nicht gutgehen, wenn wir weiterhin leistungsfähig bleiben wollen! Immer mehr Schlafforscher warnen vor den schädlichen Folgen für das Gehirn und den ganzen Organismus.

Der Schlafforscher, Charles Czeisler, Professor an der renommierten Harvard University in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts drückt es drastisch aus: “Müde Manager handeln wie Betrunkene“. Das Blöde ist, die Betroffenen selbst merken es gar nicht so richtig, im Gegenteil sie klopfen sich selbst noch auf die Schulter.

 

Ein Heer von Schlafgestörten durchzieht das Land

Dann gibt es die anderen, die den Weg ins Bett finden und auch richtig müde sind oder besser gesagt so richtig erschöpft sind. Aber sobald ihr Körper in der Horizontalen liegt, macht sich innere Unruhe breit und der heiß ersehnte Schlaf will nicht kommen. Sie wälzen ihren Körper von einer Seite auf die andere. Im Hirn machen die Gedanken in Endlosschleifen ihre Runden und verhindern sehr erfolgreich den heiß ersehnten Schlaf.

Meine eigene Schlafkrise

Von massiven Schlafstörungen kann ich selbst ein Lied singen. Als ich glücklich mein Diplom als Theologin in der Tasche hatte, ist mir eine Lehrerstelle angeboten worden. Das klang durchaus attraktiv, auch wenn es nicht unbedingt meine Wunschstelle war. So trat ich damals guten Mutes die Stelle an und hoffte, dass ich mit den zwiespältigen Gefühlen der Kirche gegenüber schon zurechtkommen würde. 20 Stunden Unterricht und dazu drei Monate Ferien, das müsste doch zu schaffen sein.

Es kam anders. Der tägliche Gang in die Schule fiel mir immer schwerer. Ich litt unter massiven Schlafstörungen, mein ganzer Schlafrhythmus war durcheinander. Nach dem Unterricht war ich so fertig, dass ich mich nur noch nach der Couch sehnte. Abends war ich zwar müde und doch konnte ich lange nicht einschlafen. Wenn ich dann endlich eingeschlafen war, wachte ich meist so gegen 2:00 Uhr wieder auf. Und wieder lag ich Stunden wach. Es gab Nächte, da war ich so verzweifelt, dass ich im Bett nur noch weinte. Eines Tages saß ich bei meiner Hausärztin und sie sollte mir so kleine Wunderpillen zum Schlafen verschreiben. Glücklicherweise hatte ich eine kluge Ärztin, die zückte nicht den Rezeptblock, sondern schickte mich in Psychotherapie.

 

Meine Schlafstörungen begleiteten mich noch eine ganze Weile. Erst als ich mich auf den Weg zu mir selbst machte und mich beruflich neu orientiert, wurde es langsam besser. Und heute schlafe ich bis auf Ausnahmen richtig gut und dafür bin ich so dankbar.

Wieder gut schlafen können

Mein Weg aus der Schlafkrise dauerte damals wirklich lange. Das muss nicht so sein, denn guter Schlaf ist erlernbar.

Dazu braucht es ein paar Zutaten: eine gute Schlafhygiene und eine wirkungsvolle Mentaltechnik. Bezüglich Schlafhygiene gibt es ein paar allgemein gültige Punkte zu beachten und selbstverständlich beinhaltet es auch persönliche Vorlieben. Auf das Thema Schlafhygiene gehe ich in einem der nächsten Beiträge ein.

Die Schlafimagination ist das wirkungsvollste Werkzeug, das ich bei Schlafstörungen kenne. Das ist eine körpergestützte Mentaltechnik, mit der Sie lernen, wieder gut zu schlafen. Das Schöne an dieser Technik ist, haben Sie dieses Werkzeug einmal erlernt, dann können Sie es eigenständig anwenden ohne langwierige Psychotherapie oder Ähnliches.

Die Schlafimagination wurde aus der Mentaltechnik Neuroimagination® entwickelt und hat schon vielen Menschen geholfen, wieder gut zu schlafen. Hier erfahren Sie mehr dazu!

Sollten Sie Fragen dazu haben, dann rufen Sie mich an. Ich bin gerne für Sie da: 069 580 33 766.

Nun wünsche ich Ihnen geruhsamen Schlaf, so dass Sie morgens frisch und erholt aufwachen. So kann ein guter neuer Tag beginnen.

 

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